Museums-Tee

Unser Museums-Tee ist eine echte Ostfriesenmischung. Diesen Tee gibt es nur bei uns im Teemuseum zu kaufen - oder zu trinken. Dieser Tee wird von den Bünting-Teetestern speziell für uns komponiert. Viele Ostfriesentees bestehen überwiegend aus Assam-Tees (Indien) und aus Ceylon-Tees (Sri Lanka). Dieser Tee ist aufgrund des höheren Ceylonanteils milder als der klassische Grünpack-Tee. Ein Ostfriesentee, wird als echt bezeichnet, wenn er wirklich in Ostfriesland gemischt wurde. Alle unsere Museumsbesucher erhalten übrigens nach dem Rundgang durch die Ausstellung eine Tasse Museums-Tee.

Fehn-Tee

Wir Ostfriesen sind ja seit langer Zeit für unsere Sparsamkeit bekannt. Als die Moorkolonisten lernten, dass Tee aus orthodoxen Fannings günstiger und ergiebiger ist als orthodoxer Broken-Tea, verbreitete sich der "Assam OF" schnell in den Fehngebieten. So besteht auch heute noch unser Fehn-Tee aus dem Blattgrad "Fannings" einer orthodoxen Produktion von Assam-Tees aus der zweiten Ernte - dem Second Flush.

Ostfriesischer Blatt-Tee

Wir haben unseren "echten Ostfriesen-Tee" übrigens auch als Blatt-Tee im Museums-Shop. Diese Tee-Mischung zeichnet sich durch viele goldbraune Tips und einen kräftig-würzigen Geschmack aus.

Grüner Jasmintee (Bio)

In China sind aromatisierte Tees mindestens so lange existent wie die "reinen" Tees.
Heutzutage ist es wieder modern, schwarzen oder grünen Tee mit Früchten oder Kräutern natürlich zu aromatisieren.
Jasmin, was übersetzt soviel wie wohlriechendes ÖL heißt, zeigt alleine dadurch, dass es früher DAS ätherische Öl war. Es wuchs lange Zeit nur im Himalaja, im Kaschmir und in Südwest-China in Höhen von 1800 bis 4000 Metern und war mit die erste Pflanze mit denen Tees angereichert wurden.
Durch die "Hochzeit" von Jasmin und Tee war es früher auch möglich, eher minderwertigen Tee zu verfeinern.
Der grüne Tee wird durch Vermischung mit den Blüten oder Bedampfen über einem Blütenbad aromatisiert.
Unser Bio-Jasmin Tee wird mit chinesischem grünem Tee hergestellt.

Keemun Tee (Bio)

Keemun Tee kommt aus Anhui in Ostchina und erfreut sich an dem Mix aus subtropischen und gemäßigtem Klima. Entlang des Flusses Yangtse liegt das Zentrum des Teeanbaus. Die Region ist - wie ganz China - eher für Grüntees bekannt. Dank starkem Nebel oder Dunst ist die direkte Sonneneinstrahlung auf die Teeblätter reduziert. Somit besitzt Anhui-Tee feine, milde Geschmackskomponenten mit wenigen Bitterstoffen.

Seit 1875 wird dort auch eine geringe Menge des schwarzen Keemun-Tees angebaut. Keemun ist der falschgeschriebene englische Name der Stadt Qimen. Sein besonderes Aroma verdankt er dem ätherischen Öl Myrcenol. Keemun ist der einzige Tee in dem Myrcenol auffindbar ist. Gewöhnlich findet man es in Lorbeerblättern.

White Monkey

Der White Monkey stammt ausschließlich aus der chinesischen Provinz Jiangxi, südlich des Jangtsekiang. Im Gebiet der "Sieben Berge" ist der Boden sehr fruchtbar und bietet die optimale Grundlage für Spitzentees.

Sein Name basiert auf der Legende, dass Affen (engl. Monkey) den Tee gepflückt haben. Da ganz junge Teeblätter einen weißen (engl. white) Flaum an der Unterseite haben, ist es ein "White Monkey" Tee. 

Einzig und allein die Teeknospen und -blätter, die im April geerntet werden, verarbeitet man zum White Monkey Tee. Zu diesem Zeitpunkt im Frühjahr enthalten Blätter die perfekte Balance an Geschmacks- und Aromastoffen die den White Monkey auszeichnet. 

Assam Jamguri (Bio)

Assam in Indien ist für starken schwarzen Tee bekannt - wie wir Ostfriesen ihn lieben. Ein grüner Assamtee ist somit eine Besonderheit. Angebaut wird unser Jamguri-Tee in einem 451 Hektar großen Teegarten im südlichen Teil des Distrikts Golaghat im oberen Gebiet von Assam. Jamguri ist benannt nach „Jamun“, einer kleinen, saftigen, dunkellilanen Frucht, die einst wild auf dem Gelände wuchs, auf welchem sich nun der Teegarten befindet, und „Guri“ bedeutet Platz. Seit 2006 ist die Produktion dort vollkommen biologisch. Unser Jamguri zählt zu den leichteren Grüntees.

Sencha Fukujyu

Sencha Tee ist die in Japan am weitesten verbreitete Anbausorte. Fukujyu bedeutet übersetzt so viel wie "zehnfaches Glück".

Dieser Tee stammt aus Shizuoka, was nur wenige Kilometer vom Fuji entfernt liegt. Er wird aber erst im Herbst (Sanbancha)  maschinell geerntet und anschließend per Hand von Stängeln und Bruchstücken befreit.

Der Name Sencha setzt sich dabei aus „Sen“, was übersetzt „aufgießen“ heißt, und „cha“, dem japanischen Wort für Tee, zusammen. Dieser meist grasig schmeckende grüne Tee gilt als Alltagstee der Japaner.  Er besitzt meist hohe Bitterstoffwerte und einen niedrigen Chlorophyll-Gehalt, da er ohne Schatten angebaut wird.

Im Geschmack ist dieser Sencha deutlich kräftiger als seine Mitstreiter.  

Bancha Arashiyama (Bio)

Grüner Tee wird in Japan etwa seit dem Jahr 800 getrunken. Bancha kann als gewöhnlicher Tee mit großen Blättern übersetzt werden. Er besteht aus den Blättern, die nach der Sencha-Ernte noch nachgewachsen sind.

Zum Namen unseres Bancha lässt sich sagen, dass Arashiyama (stürmische Berge) ein Ort ganz in der Nähe von Kyoto ist und aufgrund seiner Kirschblüten und Bambuswälder weltberühmt ist. Überdies machen der Tempelbezirk und ein kleines Tal Arashiyama zu dem wohl schönsten Ort in Japan. Der Teename bezieht sich darauf, dass die Berge in Arashiyama im Herbst besonders stürmisch sind. Das ist in etwa der Erntezeitpunkt.

Speziell am Tee ist der niedrige Koffeingehalt (rund 60 % weniger als Sencha) und die eher hohe Menge an Mineralstoffen und Spurenelementen. Häufig empfinden Menschen mit Magenproblemen, die andere Grünteesorten nicht vertragen, Bancha als bekömmlich. In Japan gilt er aufgrund seiner antimykotischen Wirkung als Hausmittel gegen Pilze.

Sencha Jeido

Unseren Sencha Jeido (Jeido = der Weg des ganz Dabei-Seins) gehört zu den sehr frischen und starken Grüntees. Ein Merkmal dieses Tees ist die länglich gefaltete Blattform. Bei der Produktion wird während des Trocknungsprozesses der Tee auf warmen Unterlagen mit bestimmten Handgriffen in diese Form „gefaltet“ bzw. „poliert“. Nach Aufguss des Tees ist die volle Blattstruktur wieder erkennbar. Für diesen Tee werden die Blätter dann noch mit hochwertigem Matcha bestäubt. Je nach Ziehzeit hat man einen feinherben bis süßlichen, aber immer frisch schmeckenden Tee.  

Sencha Fuji

Sencha Tee ist die in Japan am weitesten verbreitete Anbausorte. Dieser Tee von gehobener Qualität wird im Frühjahr geerntet (Ichibancha) und vor dem Rollen leicht gedämpft.

Der Name Sencha setzt sich dabei aus „Sen“, was übersetzt „aufgießen“ heißt, und „cha“, dem japanischen Wort für Tee, zusammen. Dieser meist grasig schmeckende grüne Tee gilt als Alltagstee der Japaner. Er besitzt meist hohe Bitterstoffwerte und einen niedrigen Chlorophyll-Gehalt, da er ohne Schatten angebaut wird.

Dieser Sencha ist nach dem höchsten und bekanntesten Berg in Japan benannt und wird in Sichtweise des Fuji hergestellt. Im Geschmack ist dieser Sencha deutlich milder als seine Mitstreiter.

Gunpowder (bio)

Gunpowder gehört zu den chinesischen Grüntees. Diese werden in der Regel geröstet und nicht gedämpft (um nach dem Welken die Oxidation zu verhindern).
 
Er erinnert optisch dank seiner kleinen, in Kügelchen-Form gerollten Teeblätter ein bisschen an Schrotkugeln, woher vermutlich auch der Name stammt. In China nennt man ihn Perlentee. Andere Namenserklärungen lauten, dass er ja stark aufgeht, quasi in der Tasse ohne Knall explodiert – oder das er früher auch „gang pào“ (frisch gebrüht) genannt wurde, was für Engländer wie „Gunpowder“ klang.

Angebaut wird er vor allem auf den fruchtbaren Böden der Region Zhejiang. Viele Berge, die stetig in Nebel eingehüllt und unter Wolken versteckt liegen, finden sich hier, ebenso wie grüne Täler.

Durch das Rollen sind die Blätter weniger anfällig für Beschädigung und konservieren ihren Geschmack und ihr Aroma besser. Obwohl er zu den günstigeren Grüntees zählt, hat er die gleiche gesundheitsfördernde Wirkung wie seine japanischen Verwandten.

Gyokuro-Japan (bio)

Japanische Gyokuros zählen zu den teuersten Tees der Welt. Ihr Umami-Geschmack hebt sie von allen anderen Tees ab.

Gyokuro steht für "edler Tautropfen" - was eine blumige Bezeichnung seines Blattes ist. Umami bedeutet übersetzt aus dem Japanischen würzig, wohlschmeckend, herzhaft. Je dunkler und nadeliger das Blatt ist, desto hochwertiger wurde er hergestellt.

Etwa drei Wochen vor der Ernte wird die Teepflanze beschattet. Dies führt dazu, dass der Koffeingehalt steigt und die Aminosäuren nicht in bittere Catechine umgewandelt werden. Durch den Schatten hat ein Teeblatt mehr Chlorophyll. Mangelnde Sonneneinstrahlung ist eine Not- und Stresssituation für eine Pflanze, die für ihre Photosynthese auf Sonne angewiesen ist. Dies alles führt zu einer milden Süße die mit einer ganz besonderen Würzigkeit gepaart wird und so den Umami-Geschmack entwickelt.

Margaret's Hope

Unser Margaret's Hope ist ein schwarzer Tee aus Darjeeling. Er wird meist mit der Bezeichnung Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe verkauft.

Diese Blattgrad-Bezeichnung wird nur bei den besten Tees verwendet. Finest Tippy Golden bedeutet, dass der Tee viele feine helle Spitzen enthält. Der Begriff Orange Pekoe bezeichnet die Blattqualität, wobei sich das O nicht auf die Farbe, sondern das niederländische „oranje“ für königlich zurückführen lässt. Pekoe bedeutet weiß und steht für den feinen Flaum, der auf der Unterseite der jungen Triebe zu erkennen ist. Steht nun noch ein F (wie flowery) vor dem OP, dann sagt das aus, dass für den vorliegenden Tee die duftig zarten Blattknospen Verwendung fanden.

Die wunderschöne hügelige Plantage Margaret's Hope liegt auf ca. 1.500 Metern Höhe im südlichen Kuresong-Tal der Darjeeling-Berge. Generell bietet das langsame Wachstum in den kühlen, tropisch-nebeligen Höhenlagen des Himalayas eine gute Grundlage für hochwertige und vollaromatische Qualitäten.

Cui Min (BIO)

Auf der "Qingshan Tea Farm" der Provinz Hunan wird auf einer Höhe von ca. 750 m dieser Tee im Frühjahr handverlesen geerntet. Gepflückt werden hier nur die ungeöffneten Knospen. Die Jahresproduktion der Farm beträgt rund 300 Tonnen.

Damit der seidige Flaum an den Blättern nicht beschädigt wird, werden weiße Tees normalerweise nach der Ernte kaum weiterverarbeitet.

Der Cui Min (zerbrechliche Masse) wird jedoch nach der Ernte im Ofen vorgetrocknet und danach in einer heißen Pfanne per Hand gerollt und getrocknet bis er seine endgültige gewünschte Restfeuchte erlangt.

Formosa Oolong

Formosa Oolong ist ein besonderer Tee, der zwischen dem grünen und dem schwarzen Tee angesiedelt ist. Er wird nur halb fermentiert. Der Name Oolong bedeutet dabei auf Deutsch so viel wie „Schwarzer Drache“ oder „Schwarze Schlange“.

Um die Namensentstehung ranken sich verschiedene Legenden. Formosa (schöne Insel) ist der alte portugiesische Name für Taiwan. Dort haben sich viele Familienbetriebe auf die Produktion von Oolong spezialisiert.

Zunächst müssen die Teeblätter  getrocknet werden, was bei sehr guten Qualitäten in der Sonne geschieht. Nach etwa zwei Stunden wird die Trocknung abgebrochen, die Teeblätter werden leicht zusammengerollt. Durch dieses Einrollen brechen die Kanten der Blätter auf und der Pflanzensaft beginnt auszutreten. Das ist dann die Fermentation, die nach einiger Zeit durch das Erhitzen der Blätter wieder abgebrochen wird. Aufgrund der unterschiedlichen Fermentationsgrade gibt es eine große Bandbreite an Oolongs.

Chinesischer Oolong wird traditionell wie der Gunpowder gerollt. Formosa – auch um sich vom Mutterland China abzusetzen – nicht.

Gyokuro-China

Unser chinesischer Gyokuro ist im Gegensatz zu seinem japanischen Verwandten ein konventionell produzierter Tee. Er wird aber in China nach der tradierten japanischen Methode hergestellt. Gyokuro steht für "edler Tautropfen" - was eine blumige Bezeichnung seines Blattes ist. Umami bedeutet übersetzt aus dem Japanischen würzig, wohlschmeckend, herzhaft. Je dunkler und nadeliger das Blatt ist, desto hochwertiger war die Herstellung.

Etwa drei Wochen vor der Ernte wird die Teepflanze beschattet. Dies führt dazu, dass der Koffeingehalt steigt und die Aminosäuren nicht in bittere Catechine umgewandelt werden. Durch den Schatten haben die Teeblätter mehr Chlorophyll. Mangelnde Sonneneinstrahlung ist eine Not- und Stresssituation für eine Pfanze, die für ihre Photosynthese auf Sonne angewiesen ist.

Dies alles führt zu einer milden Süße die mit einer ganz besonderen Würzigkeit gepaart wird und so den Umami-Geschmack entwickelt.

Kekecha

Kekecha ist ein chinesischer gelber Tee. Seine Sortenvielfalt und Anbaumenge ist sehr begrenzt. Gelber Tee war für viele Jahrhunderte der kaiserliche Tee in China.

Im 19. Jahrhundert war allerdings nicht mehr bekannt wie er hergestellt wird - um 1970 wurde dies neu entdeckt.

Der seltene und teure gelbe Tee ist heute beliebt um seinen Gästen Wertschätzung auszudrücken. Nach der Pflückung und einer kurzen Welkzeit wird er ähnlich dem grünen Tee erhitzt. Dann jedoch verpackt und befeuchtet sowie erhitzt. Dies wiederholt sich mehrmals. Damit verliert er seinen ganz frischen Planzengeschmack und wird milder. Dabei zersetzt sich der grünlich färbende, pflanzliche Inhaltsstoff Chlorophyll und es entsteht der Farbstoff Xanthophyll (xanthos= gelb). Er hat einen geringen Koffeinanteil (ca 0,35 %) und ist damit der perfekte Abendtee.

Die Produktion ist sehr aufwendig und so kosten Besonderheiten wie der sehr seltene und mythische Junshan Yinzhen mindestens 5.000 € im Kilogramm. Dieser wird aber  fast nur in China vor Ort verkauft.

Kenilworth-Ceylon

Kenilworth  - benannt nach dem schönsten Mittelalterschloss in England - liegt in den westlichen Bergen Sri Lankas und hat durch das frische Klima und den saisonalen Monsun optimale Anbaubedingungen.

Ceylon gehörte seit 1803 zum British Empire und wurde anfangs von den Kolonialherren für den Anbau von Kaffee, Gewürzen und Baumwolle ausgebeutet.

Durch das plötzliche Auftreten der Rostpilzseuche wurden aber fast alle Kaffeeplantagen innerhalb kurzer Zeit ruiniert und man wechselte in den 1860ern zum Teeanbau. Für den Erfolg war der heute fast unbekannte James Taylor verantwortlich. Er experimentierte viel mit Teepflanzen und unternahm kleine Studienreisen durch Indien. Als es ihm gelungen war leckeren Tee herzustellen teilte er sein Wissen mit den benachbarten Teebauern. Da deren Plantagen aber mittlerweile fast alle von Lipton aufgekauft worden waren, profitierte Taylor nicht von seinem Wissen. Als er starb wurde er "als Meister der wie Gott" war von seinen einheimischen Kollegen begraben. Hierfür trugen sie seinen Leichnam 18 Km auf einen Hügel mit herrlichem Blick auf "sein" Ceylon.

Der Teeanbau wurde mit indischen Tamilen (Hindus) umgesetzt. Noch heute gibt es in Sri Lanka Konflikte mit den Singahlesen (Buddhisten).

Der Tee ist besonders wegen seines eher langen und ungebrochenen Blattes bekannt.

Grüner Tee mit Minze

Dieser Tee besteht aus dem chinesischen Grüntee "Gunpowder" und frischer Minze. In Nordafrika und besonders in Marokko ist dieser Tee ein Nationalgetränk.

Viele fühlen sich alleine durch den Genuss dieses Tees zum Basar der Kasbah von Marrakesch versetzt. Marokkaner tranken schon vor ihrer Entdeckung des "richtigen" Tees Minzgetränke.

Wie der Tee nach Marokko kam ist umstritten. Phönizier (um 500 v. Chr), aus Asien migrierte Berber (1000 n. Chr.), iberische Armeen (18. Jh.), marokkanische Piraten (18. Jh.) oder Queen Anne (um 1700) werden dafür verantwortlich gemacht die Blätter der camilla sinensis eingeführt zu haben.

Klar ist hingegen, dass die lybische Wüste ein natürliches Hindernis war, um schwarzen Tee, der in Arabien bekannt war, in Marokko einzuführen. Große Massen an Tee wurden aber erst seit den 1850er Jahren importiert. Britische Händler konnten durch den Krimkrieg ihren chinesischen Grüntee nicht mehr im östlichen Mittelmeer verkaufen. Somit liefen sie marokkanische Häfen an und beschleunigten mit der plötzlich großen Menge an verfügbaren Tee die Wandlung Marokkos in das Land, was hinter uns Ostfriesen am meisten Tee weltweit trinkt.

Sie sind also Vizeweltmeister im Teetrinken und konsumieren den Tee (fast) immer mit Zucker.

Mate-Tee

Mate-Tee ist kein "richtiger" Tee, da er nicht von der Teepflanze stammt. Der Matestrauch ist eine Stechpalmenart aus Südamerika.

Dennoch liefert Mate ähnlich viel Koffein wie ein "richtiger" Tee und enthält ergänzend die Vitamine A, B1, B2 und Vitamin C. Gehandelt wird grüner Mate  und gerösteter Mate („Chá Mate“). Für den grünen Mate wird das zerkleinerte Erntegut bei 50 bis 60 °C etwa einen Monat lang fermentiert, dann für eine Minute auf 400 °C erhitzt, wobei der Wassergehalt von ca. 60 % auf 25 % fällt. Beide Sorten werden anschließend auf etwa 8 bis 9 % Restfeuchtigkeit getrocknet und in Stückchen zerkleinert oder zu Pulver vermahlen und verpackt.

Getrunken wird der Mate mit einer Bombilla (Trinkhalm) aus einer Kalebasse (obere Hälfte eines ausgehüllten Flaschenkürbis). Gesund ist Mate wegen des Koffeins, den Vitaminen und dem Theophyllin sowie Theobromin - Stoffe die alle auch im "richtigen" Tee vorkommen.

Altstadt-Liebling

Unser Altstadt-Liebling besteht aus: Ananas, Apfel, Orange, Minze, Lemongras und Kornblüten. Er wird ohne Aromastoffe hergestellt.

Glückstee

Viele vergleichen seinen Geschmack mit einem "herrlichen Sommertag". Er besteht aus: Waldmeister, Nana-Minze, Verbene, Heideblüten und kommt ganz ohne Aromastoffe aus.

Heile Welt Tee

Aufgrund der größtenteils säurelosen Inhaltsstoffe ist er ein perfekter Begleiter am Abend.Die Zutaten sind alle biologisch und ohne Aromastoffe: Brombeerblätter, Kamillenblüten, Melisse, Pfefferminze, Erdbeerblätter, Zitronengras, Haselnussblätter, Ringelblumenblüten, Rosenblüten, Lavendelblüten

Kräutertanz

Dieser optisch und geschmacklich grandios-bunter Reigen von Blüten und Blättern besteht nur aus biologischen Zutaten ohne Aromastoffe: Apfelstücke, Brombeerblätter, Sultanas, Orangenschalen, Färberdisteln, Pfefferminze, Lemon-Myrtle, Zitronenschalen, Brennnesselblätter, Erdbeerstücke, Kornblumenblüten, Ringelblumenblüten, Rosenblüten

Rosenzauber

Unser Rosenzauber basiert auf dem berühmten schwarzen Tee der Kenilworth Plantage auf Sri Lanka. Sein langes und ungebrochenes Blatt sind ganz besonderer Merkmale. Rosenblätter und Orangenschalen erweitern das Aroma dieses Rosenzaubers. 

 

 

 

Schlaf gut

Der "Schlaf Gut" Tee kann einen tiefen und damit meist gesunden Schlaf fördern. Er besteht aus Baldrianwurzel, Passionsblumenkraut, Melissenblätter, Pfefferminzblätter, Fenchel, Kümmel, Anis, Hagebuttenschalen, Rosmarinblätter und Ringelblumenblüten. Alles biologisch und ohne Aromastoffe.

Apfelsinentraum

Diese natürlich aromatisierte und säurearme Früchteteemischung besteht aus: Apfel-Orangenstücken, Walderdbeerblättern, Mandarinenfruchtstücken, Ringelblumenblüten und Aroma.

 

 

 

 

öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag
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Montag
von April bis Dezember
10 bis 18 Uhr
Sonntag
von April bis Oktober
14 bis 17 Uhr

adresse

Bünting Teemuseum
Brunnenstraße 33
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